Gefördert und Geehrt: Stadtmission zeichnet studentische Abschlussarbeiten aus

Laudatoren und Preisträgerinnen. V.l.: Stadtmissions-Vorstand Matthias Ewelt, Absolventin Ramona List, Absolventin Sabine Tietjen und Vorstandssprecherin der Stadtmission, Gudrun Dreßel.

NÜRNBERG.   Am Donnerstag, den 23.November 2017, zeichnete die Stadtmission Nürnberg wieder zwei herausragende Bachelorarbeiten von Studierenden der Evangelischen Hochschule Nürnberg mit einem Förderpreis aus.

Den ersten Preis, dotiert mit 1. 500 EUR, vergab  die Stadtmission an Bachelor-Absolventin Sabine Tietjen für ihre Arbeit „Suizidalität im Alter – Erklärungsansätze und ethische Aspekte einer unterschätzten Problematik“. Dass das Thema – nicht zuletzt für die Stadtmission in den Bereichen der Seniorenarbeit, Sozialpsychiatrie und der Gefährdetenhilfe – höchst relevant sei, habe Sabine Tietjen überzeugend und wissenschaftlich sauber ausgeführt. „Frisch und streitbar“ sei es ihr dabei gelungen, eine Diskussion über Ursachen und Legitimität des Alterssuizides anzuregen, so Gudrun Dreßel, Vorstandssprecherin der Stadtmission, in ihrer Laudatio. „Irritationen sind ein starker Impulsgeber für Veränderung. Deshalb gratulieren wir Ihnen zu dieser hervorragenden Arbeit“, kommentierte sie weiter.

Den zweiten Preis, dotiert mit 1.000 EUR, erhielt Ramona List für ihre Bachelorarbeit mit dem Titel „Aufgaben und Berufsperspektiven der Heilpädagogik in der christlichen Seelsorge“. Sowohl im seelsorgerlichen wie auch im heilpädagogischen Arbeiten sei „die persönliche Haltung“ eine der wichtigsten Grundvoraussetzung, damit zwischenmenschliche Beziehungen gelängen – das habe die Studentin zeigen können, fasste Stadtmissions-Vorstand Matthias Ewelt zusammen. Heilpädagogen und Seelsorgerinnen müssten „hinter das Offensichtliche schauen“, nach „Ressourcen, Begabungen und Schönheiten“ suchen, damit Hilfe gelingen könne, so Ewelt. „Wir danken Ihnen für ihre klare Analyse beider Arbeitsfelder, die zu keiner Zeit den Verdacht einer unzulässigen Auflösung wissenschaftlicher Kriterien zu Gunsten persönlicher Leidenschaften aufkommen lässt“, bilanzierte er abschließend.

Seit 2005 prämiert die Stadtmission Abschlussarbeiten der Hochschule und will damit auch zeigen, wie wichtig ihr der Wissenstransfer zwischen Wissenschaftsbetrieb und der praktischen sozialen Arbeit ist.

Meldung vom: 27.11.2017
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