Stiftungen / Allgemein

Eine Stiftung wirkt am besten in der Zukunft 
Jeden Tag erreicht uns im Medienzeitalter mindestens ein Hilferuf. Und wenn
wir unser letztes Hemd spenden würden – morgen gäbe es neue Not.

Gerade das spricht für eine Stiftung. Denn sie wird in Zukunft ihren Beitrag
dazu leisten, die Not in Nürnberg zu begrenzen und zu lindern.
Neben der Nothilfe in akuten Fällen wird sie langfristig wirksame Projekte
unterstützen. Wenn die Stiftung ein Kind gut durch die Ausbildungszeit bis
zur Erwerbstätigkeit führt – dann hat sie eine gute Zukunft gesät.

So vielfältig wie die Anliegen der Stifterinnen und Stifter sind auch die Formen
der Stiftung. Man muss kein Millionär sein, um sich an einer Stiftung zu beteiligen.
Für jeden, der gerne dauerhaft helfen möchte, gibt es die passende Lösung.  

Stiften ist in Nürnberg seit Jahrhunderten eine segensreiche Tradition. Zum
Beispiel entschloss sich 1374 das Nürnberger Ehepaar Hermann und Elsbeth
Keßler, genannt Glockengießer, zur Stiftung eines Spitals für Kranke in Lauf
an der Pegnitz. Heute ist das Glockengießerspital ein Seniorenheim. Und mitten
im Dreißigjährigen Krieg, 1639, gründete die Geschäftsfrau Elisabeth
Krauß ihre Stiftung, die bis heute evangelische Studentinnen und Studenten
fördert.