[Mehrere Kinder fahren mit Dreirädern spielend im Hof. Ein Erzieher hockt mit einem Kind im Huckepack zwischen ihnen.]
Ein Kind schreit: “Mama!”
Texteinblendung: “Stadtmission Nürnberg. Diakonie Erlangen. Hilfe im Leben” (Quietschende Dreiräder)
(Lockere Musik, meist durchgehend im gesamten Video.)
Kind schreit: “Mama!”
[Mehrere Kinder spielen in der KiTa Matthias Claudius. Ein Kind rutscht bäuchlinks eine Rutsche herunter. Kinder klettern im Hintergrund eine Kletterwand hoch, während ein Erzieher aufpasst. Im Vordergrund spielen Kinder. Kinder sitzen in einem Bastnest. Kinder sitzen in einem Stuhlkreis.]
Off-Kommentar: “Jedes Kind ist anders.Mit eigenem Tempo und eigenen Bedürfnissen.Wir begleiten kleine Persönlichkeiten auf ihrem Weg.”
Erzieher in KiTa: “Die Stadtmission ist ein Arbeitgeber,der mir viel Freiheit im Alltag gibt, hier in der Arbeit,der mir selber Verantwortung übergibt.”
[Kinder sitzen mit einer Erzieherin in einem Stuhlkreis und essen gemeinsam.]
Erzieherin in KiTa: “Wir haben 14 verschiedene Nationen vereint bei unsin der ganzen Einrichtung.Ich bin gern hier, ich mag es, mit den Kindern zusammen zu singen,sie aufwachsen zu sehen und sie begleiten zu dürfen.”
[Erzieherin mit Kindern in Mittagsschlafraum.]
Off-Kommentar: “Wir, die Stadtmission Nürnberg, im Verbund mit der Diakonie Erlangen,sind einer der größten und ältesten sozialen Arbeitgeberinnen der Region.”
[Frauen beim gemeinsamen Frühstücken in der Einrichtung “Stadtteilmütter”]
Off-Kommentar: “Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Mensch in der Gesellschafteinen guten, lebenswerten Platz für sich findet.”
[Mitarbeiter der Erlanger Tafel belädt Transporter mit Lebensmitteln. Mitarbeiterinnen der Tafel sortieren Lebensmittel.]
Off-Kommentar: “Egal wie alt, woher, welche Religionoder mit welchen Problemen er kämpft.Jeder Einzelne ist wichtig.”
Mitarbeiterin der Erlanger Tafel: “Wir helfen Menschen bei der Bewältigung ihres Alltags.Ich denke an die Worte von Dietrich Bonhoeffer,der sagt, Kirche ist Kirche für andere.”
[Diakoniemitarbeitende sprechen mit Menschen im U-Bahnhof. Mitarbeiter der Bahnhofsmission hilft einer Frau im Rollstuhl.]
Off-Kommentar: “Wir gehen dahin, wo sich Gräben unter den Menschen der Großstadt auftun.Dorthin, wo viele lieber wegschauen.Denn wir wollen eine offene, sozial gerechteund solidarische Gesellschaft.”
[Menschen in einer therapeutische Werkstatt flechten Stühle.]
Off-Kommentar: “Ob in der Armutshilfe, in Integrationsprojektenoder in der Kinder- und Jugendhilfe.Ob in Krankheit oder Lebenskrisen.Wir helfen Menschen, ihre Ziele zu erreichenund ein selbstbestimmtes Leben zu führen.”
Mitarbeiterin in therapeutischer Werkstatt: “Also der Arbeitsdruck ist halt hier gar nicht da unddas war das, an dem es immer gescheitert ist bei mir.(lacht) Und jetzt bin ich schon über zwei Jahre da.”
[Menschen arbeiten in einer therapeutischen Werkstatt an Metallbauteilen.]
Off-Kommentar: “Menschen, die psychische oder Suchterkrankungenaus der Bahn geworfen haben,begleiten wir zurück in ein stabiles, selbstständiges Leben.Teilhabe entsteht im Alltag mit anderen.Mit täglicher Betreuung, Therapieund vielen inklusiven Wohn- und Arbeitsangebotenermöglichen wir psychisch Erkrankten genau das.”
[Zwei Frauen bearbeiten gemeinsam Papierdokumente an einem Tisch.]
Off-Kommentar: “Und wer spürt, dass er sich auf uns verlassen kann,kommt in schweren Lebenssituationen besser zurecht.”
[Mitglieder der Good-Time-Band der Therapeutischen Werkstatt machen gemeinsam Musik mit verschiedenen Instrumenten.]
Off-Kommentar: “Hilfe im Leben zu geben, heißt für uns auch, Mut zu machen.Wenn die gute Stimmung, die Lebensfreude eines Menschenverloren geht, helfen wir, sie wiederzuentdecken.”
Violinistin der Good-Time-Band: “Immer wenn ich merke, mir geht's eventuell schlechter,dann nehme ich auch mein Instrument und spiele mich einfach frei.Das ist wirklich sehr schön, so eine Begabung zu haben.”
(Rhythmische Musik)
[Ältere Personen sitzen zusammen auf der Veranda des Christian-Geyer-Heims.]
Off-Kommentar: “Zusammen ist man weniger allein.In unseren Pflegeheimen können Menschen liebevoll umsorgt alt werden.Oft finden sich da noch neue Freundschaften.”
Bewohnerin des Christian-Geyer-Heims: “Wir verstehen uns prächtig.Einer, der nichts sieht, dem schüttet man einen Kaffee ein,ist selbstverständlich.Und wir ergänzen uns gegenseitig, sagen wir mal.Die Erinnerungen von zu Hause waren mir sehr wichtig.Da war das halt zu Ende dieses Lebens.Und hier hab ich's mir so eingerichtet, wie ich es wünsche.”
[Mitarbeiterin vom Pflegedienst Diakonie AKTIV steigt in einen PKW.]
Off-Kommentar: “Wir vernetzen Seniorinnen und Senioren in ihrem Stadtteil.Auch wer noch im eigenständigen Zuhause lebt,den besuchen, beraten und pflegen wir.”
[Mitarbeiterin vom Pflegerdienst erkläutert älterer Person den Umgang mit einem Notfallrufknopf.]
Off-Kommentar: “Egal, welche Hürden das Alter mit sich bringt,wir helfen sie zu meistern.Auch den Angehörigen stehen wir zur Seite.”
[Mitarbeitende der AIDS-Beratung Mittelfranken sprechen mit Gästen des Rock-im-Park-Festivals.]
Mitarbeiterin der AIDS-Beratung: “Sathi, willst du den Kondomführerschein machen?Kondomführerschein? - Komm.Europäischer Standard-Penis. Wir wollen verhindern, dass Menschen sich neu mit HIV und Aids infizieren.Dazu verteilen wir Kondome, ein bisschen Info, Kondometer,halt alles, was der Bauchladen so zu bieten hat.Also wenn wir zu Leuten kommen und sagen, wir sind von der Stadtmission,denken sie erst, wir verteilen Bibeln oder so was.Und wenn wir dann sagen: Nee, passt auf, Kondome, Info – dann ist der Überraschungseffekt immer auf unserer Seite.”
[Erwachsene und Kinder essen gemeinsam im Martin-Luther-Haus.]
Off-Kommentar: “Wir, das sind 1.900 hauptamtliche und rund 500 ehrenamtliche Mitarbeitende,die sich um rund 30.000 Klientinnen und Klienten im Jahr kümmern.Rund 80 Einrichtungen gehören unter das Dachvon Stadtmission Nürnberg und Diakonie Erlangen.Wir helfen Menschen durch alle Lebensetappen.Ob nur kurze Zeit oder für mehrere Jahre.”
[Junge sitzt im Martin-Luther-Haus am Schreibtisch und macht Hausaufgaben, spielt Karten.]
Junge: “Ich bin mit sieben hergekommen.Und werde dieses Jahr drezehn.Das ist sehr schön eigentlich.Weil ich kann eigentlich nicht nach Hause, weil meine Mama krank ist.Die hat nämlich Multiple Sklerose.Ich wünschte, ich wäre auch zu Hause.”
[Kinder im Martin-Luther-Haus spielen Kicker.]
Off-Kommentar: “Jungen Menschen geben wir Perspektiven und ein Zuhause,wenn ihre Familien ihnen das nicht ermöglichen können.Allein in unserem Martin-Luther-Haus,dem vierfältigsten und größten Kinder- und Jugendhilfeverbund der Region, versorgen wir rund 200 Kinder.Und in jedem einzelnen steckt so viel Besonderes.Bei uns lernen sie, das auch selbst zu entdecken.”
[Kinder und Jugendliche bauen in einer Lehrwerkstatt an Holzkästen.]
Mitarbeiter des Martin-Luther-Hauses: “Der Justin, da war ein ganz kleiner Knips,wo er eigentlich hergekommen ist.(Lachen) Ja!Das Muss man schon so sagen.Und jetzt ist er schon ...ja...ein gestandenes Mannsbild schon fast.”
Mitarbeiter des Martin-Luther-Hauses: “Ich bilde sie ja nicht aus, ich erzieh' sie auch nicht.Ich begleite sie einfach ein bisschen durchs Leben.Genau. Also, ich bin ein kleiner Baustein von vielen, denke ich.Ich bin halt der Schreiner. Der Schreiner Tobi, genau.”
[Ein Mitarbeiter und ein Junge tragen Stroh in einen Stall.]
Off-Kommentar: “Verantwortung füreinander übernehmen,sich wirklich sehen und schätzen lernen.Das macht uns als Diakonie, das macht uns als Kirche aus.Und das geben wir weiter,an Hilfesuchende genauso wie unter Kolleginnen und Kollegen.”
[Ein Junge führt ein Pony aus einer Box zum Futter und pflegt dessen Hufe.]
Junge: “Das ist der Renó.Ja, ich kümmer mich halt darum, dass er gesund bleibt.Ich achte auf ihn.Und wenn er was braucht, dann mach ich's.”
[Mitarbeiter und Junge pflücken Pflanzen.]
Off-Kommentar: “Unsere Mitarbeitenden sollen sich ausprobierenund Verantwortung tragen, von Anfang an.”
[Verwaltungsgebäude der Diakonie Erlangen.]
Off-Kommentar: “Die Vielfalt unserer Häuserbirgt viele Entwicklungs- und Aufstiegschancenfür jeden Einzelnen.”
[Mitarbeitende der Diakonie besprechen sich an einem Konferenztisch.]
Off-Kommentar: “Soziale Sicherheit und faire Löhne nach Tarifsind dabei selbstverständlich.Wer bei uns arbeitet, weiß und spürt,dass er etwas Sinnvolles tutund in der Region Gutes für seine Mitmenschen bewirken kann.”
[Weißes Bild mit dem Text: “Dient einander, jeder mit den Fähigkeiten, die ihm Gott geschenkt hat.” 1. Petrus 4.10.]
[Nacheinander werden einzelne Portraitaufnahmen einiger Personen aus dem Video gezeigt.]
[Außenaufnahme eines Diakonie-Gebäudes. Überblendung nach Weiß mit dem Text “Hilfe im Leben”.]
(Lockere Musik endet.)


