Hilfe im Leben

Diakonie Mögeldorf wird Teil des Verbunds

Unser Verbund wächst weiter: Die Diakonie Nürnberg-Mögeldorf wird sich zum 1. Januar 2027 mit der Stadtmission Nürnberg zusammenschließen. Es ist eine zukunftsweisende Entscheidung: Die diakonischen Einrichtungen und Dienste in Mögeldorf können so langfristig gesichert und passgenau weiterentwickelt werden.

Die Sozialwirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Insbesondere kleinere diakonische Träger stehen vor großen Herausforderungen. Auch für die Diakonie Nürnberg-Mögeldorf stellt die wirtschaftliche Situation schon seit einigen Jahren eine Herausforderung dar. Damit die Diakonie in Mögeldorf ihren Auftrag weiterhin gut und verlässlich erfüllen kann, hat sich der Trägerverein mit der Stadtmission Nürnberg eine starke Partnerin an seine Seite geholt. „Gemeinsam wollen wir die wertvolle Arbeit der Diakonie in Mögeldorf langfristig stärken und ihre Verankerung im Nürnberger Osten weiter ausbauen“, sagt Kai Stähler, Vorstandsvorsitzender der Stadtmission Nürnberg e.V. Die Identität der Diakonie Nürnberg-Mögeldorf vor Ort soll dabei bewusst erhalten werden.

„Der Zusammenschluss mit der Stadtmission Nürnberg sichert unseren Mitarbeitenden, Gästen und Bewohnern in einem schwierigen Marktumfeld eine stabile Zukunft und eine ausgezeichnete Versorgung“, betont Angelika Pfab, Vorständin des Evangelischen Gemeindevereins Nürnberg-Mögeldorf e.V.

Den Vorständen ist es wichtig klarzustellen, dass sich für die Klientinnen und Klienten aller Einrichtungen in Mögeldorf nichts ändern wird. Die Dienste der Diakonie stehen ihnen weiterhin verlässlich zur Verfügung. Auch die Mitarbeitenden der Diakonie Nürnberg-Mögeldorf können auf Kontinuität vertrauen. „Sie sind es, die die diakonische Arbeit vor Ort mit Kompetenz, Herz und großem Engagement tragen. Auf ihre Kompetenz, ihre Erfahrung und ihr großes Engagement bauen wir auch in Zukunft“, betont Stähler.

Beide Seiten profitieren von einem Zusammenschluss

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, die nicht nur vom gemeinsamen diakonischen Gedanken getragen wird, sondern auch beiderseits von großer fachlicher Expertise“, ergänzt Gertrud M. Barth, Finanzvorständin der Stadtmission Nürnberg. Von einem Zusammenschluss können beide Seiten profitieren.

Die Diakonie in Mögeldorf kümmert sich mit ihren rund 250 Mitarbeitenden in 14 Einrichtungen um Menschen, die Unterstützung brauchen: in einer Kindertagestätte und in Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Seniorinnen und Senioren. Vier Hospizeinrichtungen begleiten Menschen auf ihrem letzten Weg: Im Nürnberger Osten ist eines der ersten Hospizzentren Deutschlands aktiv. Die Stadtmission bringt unter anderem genau in diesen Bereichen große Expertise mit: in der Seniorenarbeit, in der ambulanten und stationären Pflege, in der Hospizarbeit oder bei der Kinderbetreuung.

Einrichtungen bleiben erhalten – breite Zustimmung seitens der Mitglieder

Die Entscheidung für einen Zusammenschluss fußt auf einer breiten Basis: Die Mitglieder des Trägervereins der Diakonie Mögeldorf haben sich in ihrer Mitgliederversammlung am 20. Juli mit deutlicher Mehrheit für diesen Schritt ausgesprochen. „Wir freuen uns über dieses klare Votum und das damit verbundene Vertrauen“, so Klaus Ziegler von der Diakonie Nürnberg-Mögeldorf. Er hat die Diakonie in Mögeldorf als Interimsvorstand zwei Jahre begleitet und gemeinsam mit Vorständin Angelika Pfab die Restrukturierung und Transformation erfolgreich vorangetrieben.

Ein großer und leistungsstarker Verbund entsteht

Mit dem geplanten Zusammenschluss entsteht in der Region Nürnberg, Fürth und Erlangen einer der größten diakonischen Sozialträger. Rund 3.000 hauptamtliche Mitarbeitende und zusätzlich über 1.000 ehrenamtliche Mitarbeitende engagieren sich künftig in mehr als 100 Einrichtungen für Menschen in allen Lebensphasen. Zu dem Verbund gehört heute bereits die Diakonie Erlangen, die nach vielen Jahren enger Zusammenarbeit zum 1.1.2023 ganz in den Unternehmensverbund der Stadtmission Nürnberg e.V. integriert wurde. Geplant ist, dass auch die Diakonie Fürth mit 600 Mitarbeitenden und einem großen Leistungsangebot zum 1.1.2027 Teil dieses Verbundes wird. Zum Start des gemeinsamen Weges im Jahr 2027 ist auch die Einführung eines neuen, einheitlichen Namens vorgesehen, der die Verbundenheit sichtbar machen soll. Der Vorstandsvorsitzende Stähler betont dabei: „Das entscheidende verbindende Element besteht längst: unsere gemeinsame diakonische Identität. Sie ist das Fundament, auf dem wir weiterbauen.“   

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