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Meister auf drei Orgeln: Lorenzkantor brilliert beim 25. Dankkonzert

Volle Kirchenbänke in St. Lorenz: Beim 25. Dankkonzert der Stadtmission Nürnberg herrschte reger Andrang. Mittendrin: Lorenzkantor Michael Riedel, der den gotischen Kirchenbau mit beeindruckenden Orgelklängen ausfüllte – ein unvergesslicher Abend!

Bereits seit 25 Jahren bedankt sich die Stadtmission mit kostenfreien Konzerten bei allen, die ihre Arbeit mittragen – sei es durch Spenden, ein Ehrenamt oder ideelle Unterstützung. Gerade in herausfordernden Zeiten ist dieses Engagement keine Selbstverständlichkeit, wie Vorstandsvorsitzender Kai Stähler betonte: „Wenn der gesellschaftliche Ton rauer wird, sagen wir als Stadtmission: Jeder Mensch hat einen Wert, jeder Mensch hat seine Würde. Ich bin dankbar, dass Sie genauso denken. Danke, dass Sie an unserer Seite stehen. Sie unterstützen die Stadtmission Nürnberg nicht nur, Sie sind ein Teil von ihr.“

Anschließend begrüßte Michael Riedel das Publikum mit dem „Praeludium in e-Moll“ aus der Feder des norddeutschen Komponisten Nicolaus Bruhns. Mit viel Gefühl umschmeichelte der Lorenzkantor die Tasten des Spieltischs, der zentral im Altarraum platziert war und von dort die über 12.000 Pfeifen der drei Kirchenorgeln zum Klingen brachte.

Von Bartholdy bis Wagner

Auch für Wagners „Pilgerchor“ aus dem „Tannhäuser“ schien eine der größten Orgelanlagen der Welt wie geschaffen. Romantisch wurde es mit Claude Debussys „Première Arabesque“ und „Deuxième Arabesque“. Es folgte der „Ungarische Marsch“ aus der Berlioz-Oper „Fausts Verdammnis“ sowie Bachs „Chaconne in d-Moll“, bevor Riedel mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Allegrette, Allegro maestoso e vivace“ den Abend feierlich ausklingen ließ.

Beseelt von dem bunten Programm traten die Ehrenamtlichen, Unterstützer*innen und Spender*innen der Stadtmission schließlich den Heimweg an, wo selbst der mittlerweile einsetzende Regen die gute Stimmung nicht verwässern könnte.

Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Abend!

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