#NürnbergWähltSozial

Für Kinder, Jugendliche und Familien in schwieriger Lebenslage

Mit unserer diakonischen Kampagne zur Kommunalwahl wollen wir Lokalpolitiker*innen und Wähler*innen für die Sollbruchstellen in der sozialen Versorgung der Nürnberger Bevölkerung sensibilisieren und auf die Agenda heben.

Am Freitag, den 30.01.26, ging es im Martin-Luther-Haus ganz konkret um die Belange von Kindern, Jugendlichen und Familien. 15 Kandidierende von SPD, CSU, GRÜNEN, ÖDP, LINKEN und LINKERLISTE folgten dieser Einladung und ließen sich auf die Schilderungen und den Austausch mit acht diakonischen Fachleuten aus Kitas, ambulanter und stationärer Jugend- und Familienhilfe ein. Angesprochene Hürden, für die es in Nürnberg sozialpolitische Antworten braucht, waren u.a.

  • Zu viele Familien in Nürnberg sind mit der bloßen Sicherung ihrer Existenz beschäftigt und überlastet und können sich in dieser Dauerstress-Situation kaum um die soziale und emotionale Sicherheit ihrer Kinder kümmern.
  • Die Versorgung von Kindern und Familien muss in einer öffentlichen Hand und Zuständigkeit beim Jugendamt der Kommune gebündelt werden. Erreichbarkeiten und Hilfeverfahren müssen erleichtert werden.
  • Wir brauchen niederschwellige, wohnortnahe Ansprech- und Hilfestellen für Kinder und Familien in allen Nachbarschaften fördern und ausbauen, um Kinder zu erreichen.
  • Die laufende Verteuerung der Kita-Plätze in unserer Stadt verschlechtert den frühen Zugang zu Bildung und befördert die Chancenungleichheit von Kindern aus Familien mit wenig Geld.

Auch im Positionspapier „Kindes- und Elternwohl sichern und verantworten“ haben wir als Diakonie und Kirche zentrale Aufgaben für die künftige Kinder- und Jugendpolitik aus dem Nürnberger Stadtrat zusammengefasst.

Wir danken allen, die mit ihrer Stadtrats-Kandidatur Verantwortung für die Sozialpolitik in Nürnberg übernehmen wollen und für das Gehör, dass sie diesen Themen schon jetzt bei #NürnbergWähltSozial schenken!

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