In der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche wurde an moderierten Themen-Tischen leidenschaftlich über die angespannte Wohnsituation in der Stadt, Fragen der Existenzsicherung, Quartiers- und Seniorenpolitik sowie die Bedarfe der Kinder- und Jugendhilfe diskutiert. Fachliche Perspektiven aus der sozialen Arbeit trafen hier auf politische Einschätzungen und persönliche Erfahrungen aus der Bürgerschaft. Der Austausch war von dem gemeinsamen Anliegen geprägt, soziale Herausforderungen klar zu benennen und Lösungsansätze einzubringen.
Die Veranstaltung stieß parteiübergreifend auf großes Interesse: Mit von der Partie waren Stadtrats-Kandidierende von CSU, SPD, Grünen, Linken, ÖDP und Linker Liste; darunter auch die aktuellen Fraktionsvorsitzenden der CSU, Andreas Krieglstein, und SPD, Christine Kayser, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, Andrea Friedel, sowie Titus Schüller, Fraktionsvorsitzender der Linken.
Seit 1. Dezember 2025 läuft die Kampagne #NürnbergWähltSozial“ mit Blick auf die Kommunalwahl am 8. März. Das Ziel der Kampagne: Diakonie und Kirche wollen gemeinsam für drängende sozialpolitische Herausforderungen in der Stadt sensibilisieren. Zu den Initiatoren*innen zählen neben der Stadtmission Nürnberg elf weitere diakonische Träger und Träger-Verbünde mit rund 200 Einrichtungen in Nürnberg sowie das Evang.-Luth. Dekanat Nürnberg, zu dem 45 Kirchengemeinden, Sozial- und Bildungseinrichtungen gehören.
Die Resonanz ist beachtlich: Seit dem Start der Kampagne haben rund 50 Kandidierende für den Nürnberger Stadtrat diakonische Einrichtungen besucht und sich vor Ort intensiv mit sozialpolitischen Anliegen in unserer Kommune auseinandergesetzt. In Fachgesprächen mit Mitarbeitenden standen auch hier die Themen Wohnungsnot, Existenzsicherung, Kinder- und Jugendhilfe, Seniorenarbeit sowie Quartiersentwicklung im Mittelpunkt.
Die Initiatoren*innen von „Nürnberg wählt sozial“ bedanken sich bei alle Kandidierenden für das rege Interesse und den engagierten Austausch zu drängenden sozialen Fragen. Die Kampagne hat nicht nur Aufmerksamkeit für soziale Themen geschaffen, sondern vor allem Räume für einen konstruktiven Dialog eröffnet. Der direkte Kontakt zwischen sozialer Praxis, Politik und Stadtgesellschaft wird von allen Seiten als gewinnbringend und zukunftsweisend wahrgenommen.






