DA HAB’ ICH WAS DAVON

Wer bei Stadtmission Nürnberg und Diakonie Erlangen arbeitet, hat viele Vorteile. Mitarbeitende profitieren zum Beispiel von der bevorzugten Platzvergabe in Kitas und Horten sowie in Senioreneinrichtungen. Sie können das Familienbudget nutzen und neuerdings zum Beispiel auch die Ferienbetreuung für Mitarbeitenden-Kids buchen. Kollegen*innen erzählen.

ANDREA (36)

»Ich habe mir bei einer Mitarbeiter-Umfrage...

der Stadtmission eine Ferienbetreuung gewünscht. Deswegen waren wir natürlich auch am Start, als die Betreuung in den Osterferien angeboten wurde. Ich kannte das Martin-Luther-Haus schon vorher von verschiedenen Veranstaltungen und wusste, das kann nur gut werden. Hier arbeiten Menschen, die jeden Tag mit Kindern zu tun haben und Kinder mögen. Es gibt hier einen Wald und einen Spielplatz. Jetzt können mein Mann und ich arbeiten gehen und müssen nicht extra Urlaub nehmen. Und die Ferienbetreuung ist tatsächlich ein echter Volltreffer. Ich bin richtig happy über die Qualität, dass es auch junge Leute sind, die die Kinder betreuen. Total nett und einfach ein altersgemäßes Angebot. Also richtig, richtig toll.«

Selbst etwas bauen und gestalten – das hat den Kindern in der Ferienbetreuung richtig viel Spaß gemacht.

JOCHEN NUßBAUM (58)

leitet bei Stadtmission Nürnberg e. V. die Stabsstelle Spenden/Fundraising.

»Meine Mutter hat vor drei Jahren eine Krebsdiagnose erhalten, die eine ganze Reihe von Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten nach sich gezogen hat. Sie war damals schon 84 Jahre alt, verwitwet und sehr auf die Hilfe meiner Schwester und mir angewiesen. Nach der Operation gab es immer wieder Komplikationen und neue Baustellen. Außerdem wäre sie ohne unsere Hilfe völlig verloren gewesen im medizinischen System. Deshalb bin ich froh und dankbar, dass ich meine Mutter in dieser schweren Phase begleiten konnte und dass es bei der Stadtmission genau für solche Ausnahmesituationen in der Familie die Möglichkeit einer bezahlten Freistellung gibt.«


 

HEIKE ZANK (59)

arbeitet beim Pädagogischen Fachdienst der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) im Martin-Luther-Haus.

»Seit über 20 Jahren arbeite ich in der HPT. Bevor ich am Abend nach Hause fahre, mache ich mich auf den Weg einmal quer übers Gelände zum benachbarten ›Hephata‹, um meine Mutter zu besuchen. Denn dort im Pflegezentrum hat sie 2023 ein neues Zuhause gefunden.

Allein bei ihr daheim ging es einfach nicht mehr und es ist wirklich schwierig, wenn man nicht vor Ort ist. Aber ich wusste, dass wir als Mitarbeitende für unsere Angehörigen bevorzugt Anspruch auf einen Platz in unseren Pflegeheimen haben. Zunächst war dort alles voll. Aber: Zwischen meiner Anfrage und der Rückmeldung, dass es einen Platz für meine Mutter gab, ist nicht viel Zeit vergangen. Ich war so froh und erleichtert!

Das Hephata ist groß, dadurch wird immer etwas geboten und die Mitarbeitenden sind kompetent und freundlich. Immer wieder kommen Enkel, Verwandte und Bekannte aus der Heimat zu meiner Mutter zu Besuch ins Heim – außerdem ist das Telefon ihr Draht überallhin. Und für mich ist diese Nähe wirklich ein Riesenvorteil.«


 

MARTIN KUNZ (45)

ist gelernter Sozialpädagoge und leitet die Ambulanten Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Erlangen und das Marianne-Leipziger-Haus in Nürnberg.

»Ich habe mir bereits 2021 ein neues Trekkingrad über JobRad zugelegt. Seitdem radle ich jeden Morgen von meinem Zuhause in Schnaittach zu meiner Arbeit in der Bucher Straße in Nürnberg – und am Abend geht es wieder zurück. Das sind insgesamt 52 Kilometer. Knapp 30.000 Kilometer hat das Bike inzwischen auf dem Tacho, der erste Riemen für den Antrieb ist logischerweise durch. Aber sonst ist alles bestens.

Das Fahrrad ist für mich das beste Verkehrsmittel. Ich brauche damit genauso lange wie mit dem Zug. Mit dem Auto wäre ich zwar etwas schneller, müsste nach Feierabend aber noch ins Fitnessstudio. Das spare ich mir so. Außerdem kriege ich beim Radeln den Kopf frei. Da investiere ich gerne zwei Stunden am Tag für meinen Arbeitsweg.«