MIT SPENDEN DIREKT NOT LINDERN

Der Wendepunkt.Sozialtherapie hilft Männern mit großen sozialen Schwierigkeiten, oft nach längeren Haftstrafen. Die Einrichtung unterstützt sie dabei, eigenständig und nicht wieder straffällig zu werden. »2025 sind 20 Männer ausgezogen, davon elf in eine eigene Wohnung, sechs sogar mit Arbeit. Bei der großen Ausgangsproblematik unserer Bewohner ist dies ein schöner Erfolg«, freut sich Einrichtungsleiterin Brigitte Rupp. (Siehe auch folgenden Artikel)


Allein im Jahr 2025 hat die Ökumenische Wärmestube 53.000 Malzeiten ausgegeben. Zudem erhalten aktuell rund 500 Menschen dank einer Adresse bei der Wärmestube ihre Post und organisieren so den Sprung in ein besseres Leben. An mehr als 300 Öffnungstagen im Jahr können Wohnungslose in der Einrichtung duschen, saubere Kleidung anziehen, Schutz vor schlechter Witterung finden sowie Hilfe und Beratung in Gesprächen erhalten. Mit der Schaffung einer Pensions-Etage mit zehn Mikroapartments ermöglichen wir Bürger*innen zudem in der Notschlafstelle Dianastraße eine sichere, dauerhafte Bleibe inklusive Unterstützung durch einen Sozialpädagogen.

»In einer Zeit, in der alles dunkel war, war die Wärmestube ein Licht. Die Mahlzeiten, die Ruhe, die Möglichkeit, für ein paar Stunden dem Chaos draußen zu entkommen – das hat mir mehr geholfen, als ich in Worte fassen kann. Ich wurde dort wie ein Mensch behandelt, als ich mich selbst nicht mehr als solcher fühlte. Danke für alles, was Sie für mich getan haben. Und für alles, was Sie jeden Tag für Menschen tun, die sonst niemanden haben.«
Gast der Ökumenischen Wärmestube

»Weil ich mit eurer Hilfe die Kehrtwende geschafft habe!«
Ehemaliger Gast, der für die Wärmestube anonym 10.000 Euro gespendet hat

 


Die Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen und Sexualberatung hatte 2025 – im 50. Jahr ihres Bestehens – 1.470 Ratsuchende. Diese verteilten sich auf die Angebote Schwangerenberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Sexualberatung, Verhütungsmittelberatung, Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch, Beratung bei Totgeburten usw. Dank Spendengeldern konnte auch das Projekt »Teegarten« finanziert werden. »Hier bieten wir Frauen mit Babys und Kleinkindern die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Häufig haben diese Frauen keine Familie oder ein persönliches Netzwerk vor Ort«, erklärt Einrichtungsleiterin Elisabeth Mitterer.

Eine Frau hat sich einen künstlichen Babybauch umgeschnallt.

Ratsuchende in der SSB

»Ich habe mich in dieser Beratungsstelle sehr gut aufgehoben gefühlt. Hier bleiben keine Fragen offen. Zudem war das Team sehr empathisch. Die Beraterin konnte meine Bedenken nachvollziehen und hat mir gut dabei geholfen, damit zurecht zu kommen. Man wird nicht verurteilt. Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit!«


Dank großzügiger Spenden konnte die Bahnhofsmission Erlangen 2025 ihren Besucher*innen nicht nur ein festliches Weihnachtsessen servieren, sondern auch Gutscheine als Weihnachtsgeschenke für ihre Stammgäste ausgeben – ein absolutes Highlight, das dankbar angenommen wurde. Und auch das Abo der im Besucherraum ausliegenden Tageszeitung wurde gespendet.


Die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) gibt Lebensmittelgutscheine an Hilfesuchende aus, denen nicht zeitnah ein Beratungstermin angeboten werden kann. So kann deren Notlage kurzfristig gelindert werden. Die Gutscheine werden – ebenso wie die Aufhebung von Stromsperren – aus dem Spenden-Fonds »Erste Hilfe gegen Armut« finanziert. »Viele Hilfesuchende sind sehr dankbar für die Unterstützung, die sie bei uns erfahren und zeigen dies auch. Für uns ist es schön zu sehen, wie in der Beratung eine Last abzufallen scheint. Oft können die Menschen danach zuversichtlicher und hoffnungsvoller nach Hause gehen«, schildert Einrichtungsleiterin Christine Mürau.

 

 

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