Beschützende Pflege


Einschränkung der Besuchsregelung Aktuelle Allgemeinverfügung der Stadt Nürnberg

Aufgrund der stark ansteigenden Infektionszahlen hat die Stadt Nürnberg am 01.12.2020  eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die sich unmittelbar auf unsere Einrichtung auswirkt.
Es gelten daher ab sofort für Besuche in unserer Einrichtung  die folgenden Regelungen:

  • Besucher*innen dürfen unsere Einrichtung nur noch betreten, wenn sie eine zertifizierte FFP2-Maske tragen. Wir bitten Sie, sich selbstständig eine solche Maske zu besorgen.
  • Vor dem Besuch ist vor Ort ein PoC-Antigen-Test durchzuführen.   
    Dazu müssen Sie eine Einwilligungserklärung abgeben. Der Test wird von unserem Personal in vollständiger Schutzkleidung durchgeführt.
    Das Ergebnis liegt frühestens nach 15 Minuten vor und wird dokumentiert. Sie erhalten dann eine Testbescheinigung. Bei negativer Testung können Sie das Gebäude betreten. Bei positiver Testung wird das Ergebnis zusammen mit Ihren Daten dem Gesundheitsamt gemeldet. Sie müssen sich dann unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben und sind verpflichtet umgehend einen PCR-Test durchführen zu lassen, der das Ergebnis bestätigt oder korrigiert
  • Da dieses Verfahren für uns sehr zeitaufwendig und personalintensiv ist, können Besuche derzeit nur noch von Montag bis Freitag erfolgen.
  • Es werden ab sofort konkrete Test- und Besuchszeiten eingeführt.
    Dadurch reduziert sich auch die tägliche Besucherzahl.
  • Folgende Test- und Besuchszeiten gelten:
    Montag – Freitag:

         09:30 Uhr (max. 5 Besucher*innen)
         14:00 Uhr (max. 5 Besucher*innen)
         15.00 Uhr (max. 3 Besucher*innen)

  • Bitte melden sie Ihren Besuch in jedem Fall vorher an.
  • In Ausnahmenfällen sind Besuche am Wochenende möglich. Unbedingte Voraussetzung dafür ist jedoch die Vorlage eines amtlichen negativen PCR-Testes, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Erkrankte Besucher*innen, insbesondere mit Erkältungs- oder Hustensymptomen sind nicht erlaubt.
  • Bei Besuchen sind die Hygieneregeln (insbesondere Händehygiene und Abstandsgebot) zwingend einzuhalten.
  • Die Besucher*innen müssen stets den Mindestabstand von 1,50 m zu ihren Angehörigen und allen anderen Bewohnern*innen und Mitarbeitenden einhalten.
  • Die Besuche in unserem Haus sollen möglichst in den ausgewiesenen Besucherzonen stattfinden.
  • Auch bei Besuchen im Einzelzimmer sind die Hygieneregeln einzuhalten.
  • Bei Besuchen im Doppelzimmer werden durch die Einrichtung individuelle Regelungen getroffen.
  • Es ist jeweils nur der Besuch eines*r Bewohners*in im Doppelzimmer möglich.
  • Sowohl der Zugang als auch der Ausgang werden durch unsere Mitarbeitenden gesteuert.

Wir sind uns sehr bewusst, dass diese erneuten Einschränkungen sehr schmerzhaft für unsere Bewohner*innen und Angehörigen sind.
Wir müssen uns hier jedoch zwingend an die gesetzlichen Vorgaben der Stadt Nürnberg und der bayerischen Infektionsschutzverordnung halten.
Wir werden zeitnah alternative Besuchsmöglichkeiten (im Freien) organisieren.
Ab sofort sind z. B. wieder die Fensterbesuche möglich. Auch dazu melden Sie sich bitte vorher an.
Da wir in unserer Einrichtung dafür sorgen müssen, dass der größtmögliche Schutz für unsere Bewohner*innen und entsprechende Hygienestandards gewährleistet bleiben, bitten wir alle Besucher*innen um ihre konsequente Mithilfe und Vorsicht sowie Beachtung der geltenden Bestimmungen.
Das Infektionsrisiko für unsere Bewohner*innen ist nach wie vor extrem hoch!

Gern klären wir individuelle Rückfragen telefonisch mit Ihnen.


Herzlichen Dank!

Stand: 02.12.2020

Sicher und geborgen

Menschen mit fortgeschrittener Demenz finden sich in der Gegenwart oft kaum noch zurecht. Es ist, als sei ihnen die Zeit abhandengekommen.

Im Bereich der Beschützenden Pflege finden Menschen mit Demenz, Verhaltensauffälligkeiten und Weglauftendenzen einen behüteten Ort, der genau auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Die Mitarbeitenden sind darin geschult, Menschen mit Demenz zu verstehen, sie anzunehmen und sie zu pflegen. Betroffene leben in ihrer eigenen Welt mit eigenen Maßstäben. Wer sie ständig korrigiert, verunsichert sie und konfrontiert sie dauernd mit ihren Schwächen. Die Mitarbeitenden und gerontopsychiatrischen Fachkräfte finden den richtigen Ton und das passende Maß an Unterstützung – auch für die Angehörigen.

Ritualisierte Tagesprogramme geben den Bewohnern*innen Sicherheit und Geborgenheit. Die Pflege- und Betreuungskräfte gehen gezielt auf sie ein. Das kann durch einen spielerischer Umgang mit dem Gedächtnis erfolgen, durch gemeinsames Kochen und Backen, Gymnastik, aber auch durch Gartenaktionen oder das Blättern im Fotoalbum.

Auch die Raumgestaltung ist an die Bedürfnisse von Demenzerkrankten angepasst: Wandfarben, Größen und Formen der Zimmer und ein besonders gestalteter Garten. Die einzelnen Wohnbereiche sind mit Möbeln, Gebrauchsgegenständen und Erinnerungsstücken aus vergangenen Zeiten eingerichtet. Denn in der Vergangenheit fühlen sich Menschen mit Demenz sicher.

Damit Ihr/e Angehörige*r in die Beschützende Pflege kommen kann, bedarf es mindestens des Pflegegrades 2 und eines Unterbringungsbeschlusses des Betreuungsgerichtes.

Hilfe im Leben – Stadtmission Nürnberg