Ambulante Nachsorge

Corona-Informationen

Beratung vor Ort

Bitte vereinbaren Sie immer telefonisch oder per E-Mail Ihren persönlichen Beratungstermin.
Offene Sprechstunden entfallen bis auf weiteres.

Alle Besucher*innen müssen in unserer Einrichtung einen Mund-Nasen-Schutz tragen und die Sicherheitsabstände (mind. 1,50m) einhalten.

Wenn Sie

  • Erkältungssymptome und/oder Fieber haben und/oder
  • in den letzten 14 Tagen persönlichen Kontakt zu einer in Quarantäne befindlichen Person hatten,

bitten wir Sie, uns per E-Mail und Telefon oder Live-Chat (blaue Sprechblase  unten rechts im Bildschirmfenster) zu kontaktieren, damit wir Ihnen helfen können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

Was kommt nach der stationären Therapie?

Ist die stationäre Therapie zu einer Suchterkrankung abgeschlossen, freut man sich über die neu gewonnene Freiheit. Es schwingen aber auch Ängste mit: Was, wenn die Realität nicht so aussieht, wie in der Therapie besprochen?

Gerade im ersten Jahr nach Abschluss einer stationären Therapie ist die Gefahr eines Rückfalls besonders groß. Es kommt darauf an, das in der Therapie Gelernte auch im Alltag umzusetzen. Jedoch ergeben sich oft neue Probleme, die in der Therapie noch gar nicht abzusehen waren. Dann ist es manchmal trotz aller guten Vorsätze schwierig, zufrieden und glücklich zu leben – ohne Suchtmittel. Eine gute ambulante Nachsorge ist in dieser Situation wichtig.

Der suchtmittelfreie Neuanfang

In der Ambulanten Nachsorge bietet das Suchthilfezentrum Unterstützung bei einem Neuanfang ohne Suchtmittel.

  • Die regelmäßigen Einzel- und Gruppengespräche fangen Sie auf.
  • Sie thematisieren bestehende Probleme, zum Beispiel am Arbeitsplatz oder in Ihrer Beziehung.
  • Die Mitarbeitenden erkennen rechtzeitig ein mögliches Rückfallrisiko.
  • Sie gehen gemeinsam durch Krisen, auch bei einem Rückfall.
  • Sie knüpfen neue Kontakte und überlegen, was eine befriedigende Freizeitgestaltung für Sie ausmacht.
  • Frauen können an einer speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Frauennachsorgegruppe teilnehmen.

Ablauf und Rahmenbedingungen

Ablauf

Die Ambulante Nachsorge ist ein Angebot für Menschen, die eine stationäre Suchtrehabilitation bereits abgeschlossen haben. Das Nachsorge-Angebot umfasst 20 Gesprächseinheiten im Zeitraum von 26 Wochen. Im begründeten Einzelfall können Sie eine Verlängerung um weitere 20 Einheiten, wieder innerhalb von 26 Wochen, beantragen. Die Nachsorge findet in der Regel in wöchentlichen Gruppensitzungen und in individuell vereinbarten Einzelgesprächen statt. Zudem umfasst das Angebot 2 Gespräche mit Bezugspersonen.

Die Kosten übernimmt der Kostenträger der stationären Behandlung. Wenn Sie Interesse an einer Ambulanten Nachsorge haben, sprechen Sie mit Ihrer Rehabilitationsklinik und stellen Sie dort einen Antrag.

Die Ambulante Nachsorge wird entsprechend der Rahmenrichtlinien der Deutschen Rentenversicherung durchgeführt. Das bedeutet insbesondere, dass mit den Teilnehmenden ein Nachsorgevertrag abgeschlossen wird. Alle stattgefundenen Termine bestätigen Sie per Unterschrift. Zudem werden Alkoholkontrollen durchgeführt. Die Mitarbeitenden des Suchthilfezentrums erstellen Zwischenberichte (bei einem Verlängerungsantrag) und Abschlussberichte für den Kostenträger.

Kontakt

Erica Metzner Einrichtungsleiterin

Krellerstraße 3
90489 Nürnberg

(0911) 376 54 – 200 (allgemein)
(0911) 376 54 – 199 (allgemein)

shz@stadtmission-nuernberg.de (allgemein)

Egal ob Sie noch weitere Sorgen oder ein Handicap haben - das Suchthilfezentrum ist offen für alle.

Telefonische Erreichbarkeit

Montag bis Donnerstag:08.00 Uhr – 17.00 Uhr
Freitag:08.00 Uhr – 14.00 Uhr

 

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Hilfe im Leben – Stadtmission Nürnberg